Das Fach MINT wird an der Humboldt-Schule als Wahlpflichkurs mit folgenden inhaltlichen Schwerpunkten angeboten:

Informatik, Naturwissenschaften, Technik

Die Themen sind auf die Jahrgangsstufen 8 und 9 aufgeteilt und werden von allen Schülerinnen und Schülern besucht, die MINT gewählt haben.

 

Informatik:

Hier steht zunächst der Einstieg in die Grundlagen der Programmierung um Vordergrund. Mit einer übersichtlichen Entwicklungsumgebung wie Kara, bei der man einen Marienkäfer steuern muss, wird das Verständnis dafür geweckt, dem Computer ganz präzise Anweisungen zu geben, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten:

tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Informatik/141110_ProgNachvollziehenLeer.jpg

Anschließend lassen sich Homepages unter dem Zusammenwirken von HTML, CSS und JavaScript erstellen, um die Forschungsergebnisse aus den anderen Bereichen von MINT ansprechend präsentieren zu können. Aber auch das Erstellen von eigenen Filmen sowie von Animationen mit der Programmierumgebung Scratch gehören dazu.

 

So bereicherten 2015 MINT-Schülerinnen und Schüler im Bereich Informatik die Schul-Ausstellung "Plastik - Fluch der Meere" mit einer selbst erstellten Homepage sowie kleinen Dokumentar- und Animationsfilmen. In diesem Jahr erstellten die Lernenden Präsentationen und Videos zu den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Nanotechnologien in der Medizin:  

 

Technik:

Im MINT-Kurs Technik beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Antriebstechnologien im Wandel der Zeit. Unser Jahresthema für die 8. Klasse heißt daher:

Von der Dampfmaschine zum Solarmobil

  1. Vorbereitung: Wir untersuchen einfache mechanische Antriebe:
    Aufziehmotor, Dampfboot, Rückstoßprinzip ... der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.
    tl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Aufziehfahrzeug 1.JPGtl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Rueckstossfahrzeug.JPGtl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Aufziehboot.JPG

  2. Damals: "Wat is en Dampfmaschin? Da stelle mer uns mal janz dumm."
    Kolben, Zylinder, Pleuel, Kurbelwelle, Exzenter, Dampfkessel, Fliehkraftregler, Schieberkasten ...
    Von den Vorläufern (Heron, Papin) über Newcomen bis zur Dampfmaschine von James Watt erarbeiten wir uns Aufbau, Funktion, Entwicklung und geschichtlichen Hintergrund der Dampfmaschine.

  3. Heute: Mit welchen Antrieben bewegen wir uns heutzutage fort?
    Zweitaktmotor, Viertaktmotor, Dieselmotor, Hybrid-Antrieb, Elektromotor ...
    Wir wollen verstehen, wie die unterschiedlichen Motoren funktionieren, wo sie eingesetzt werden und welche Vor- und Nachteile sie haben.

  4. Morgen: Wie werden wir uns in der Zukunft fortbewegen?
    Ist das batteriebetriebene Elektroauto mit Strom aus der Solartankstelle das Auto der Zukunft?
    Oder ist die Brennstoffzelle die Technologie von morgen?
    tl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Wasserstoffauto_Bau.jpgtl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Wasserstoffauto.jpg
    Und wie sieht eigentliche unsere Vision vom Auto aus?

    Weitere Aktivitäten im MINT-Kurs:

    Teilnahme am Solarcup 2012 und 2016 in Glücksburg:
    Erster Platz in der Kategorie "Solarboot" und Teilnahme am "Kreativ-Wettbewerb"
    tl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Solarcup 1.JPGtl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Solarcup 2.JPGtl_files/images/fotogalerie/Faecher/MINT/Solarcup 3.JPG
    Besuch im Maschinenmuseum Kiel-Wik.
    Elektonik-Praktikum: Löten einfacher Schaltungen auf Platinen

 

 

Naturwissenschaften und Technik (Bt):

8. Jahrgang (1. Halbjahr)

http://www.cc-c.de/fischertechnik/images/ft_museum/08_robo_pneuvac_model.jpg

Im MINT-Kurs 2014/15 "Naturwissenschaften und Technik" beschäftigen wir uns in der 8. Klasse zunächst mit dem Thema Bionik. Die Schülerinnen und Schüler (SuS) betrachten zunächst das wohl bekannteste Beispiel der Bionik kennen: Den Lotus-Effekt. An diesem Beispiel lernen die SuS den Weg von der Entdeckung eines natürlichen Phänomens bis hin zur technischen Übertragung des Effekts anhand von einfachen Versuchen kennen. Im Anschluss daran werden weitere Beispiele aus der Bionik näher beleuchtet. Die SuS verstehen wie Geckos an Wänden mühelos hinauflaufen können, wie Saugnäpfe an den Wänden haften bleiben und wie ein Klebstoff funktioniert. Dabei werden im Unterricht auch Klebstoffe hergestellt. Am Ende der Unterrichtseinheit Bionik lernen die SuS ein technisches Produkt mit Saugnapf näher kennen (siehe Abbildung). Dazu bauen die SuS zunächst eine "FischerTechnik"-Anlage auf, verstehen, wie diese funktioniert und programmieren diese dann selbstständig.

Abb.: http://www.cc-c.de/fischertechnik/images/ft_museum/08_robo_pneuvac_model.jpg (Aufruf: 19.01.2015)

8. Jahrgang (2. Halbjahr)

Im zweiten Halbjahr 2015 nehmen die Schülerinnen und Schüler an dem EU-Projekt "Irresistible" teil. In diesem Projekt werden sich die SuS mit der aktuellen Forschung rund um die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren beschäftigen. Thematisch geht es dabei zunächst um die Frage, was Plastik für ein Stoff ist, welche Ausmaße die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren angenommen hat und welche Auswirkungen der Plastikmüll in den Meeren für Meereslebewesen und Menschen hat. Am Ende des Halbjahres entwickeln die SuS unter Anleitung eines ehemaligen Mitarbeiters vom Deutschen Museum eine Ausstellung zu dem Thema, um auch die anderen SuS über das Thema zu informieren.

9. Jahrgang (1. Halbjahr)

Im MINT-Kurs 2014/15 "Naturwissenschaften und Technik" beschäftigen wir uns in der 9. Klasse mit dem Thema Nanotechnologie. Die Schülerinnen und Schüler (SuS) lernen die Grundlagen der Nanotechnologie kennen. Im Anschluss setzen wir uns mit verschiedenen Anwendungsbeispielen aus dem Alltag auseinander: Nanotechnologie in der Medizin / in der Lebensmittelindustrie / in Textilien...

9. Jahrgang (2. Halbjahr)

Im zweiten Halbjahr 2015 nehmen die Schülerinnen und Schüler an dem EU-Projekt "Irresistible" teil. In diesem Projekt werden sich die SuS mit der aktuellen Forschung rund um die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren beschäftigen. Thematisch geht es dabei zunächst um die Frage, was Plastik für ein Stoff ist, welche Ausmaße die Plastikverschmutzung in den Weltmeeren angenommen hat und welche Auswirkungen der Plastikmüll in den Meeren für Meereslebewesen und Menschen hat. Am Ende des Halbjahres entwickeln die SuS unter Anleitung eines ehemaligen Mitarbeiters vom Deutschen Museum eine Ausstellung zu dem Thema, um auch die anderen SuS über das Thema zu informieren.

 

Aktuell:

KN-Artikel zu unserem "Alterssimulationsprojekt"


Die Kieler Nachrichten stellen heute unser klassenübergreifendes Projekt "Mit Medizintechnik Alter erfahrbar und vergessen machen" vor. Die MINT-Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 9a und 9b haben bereits erste innovative Ideen und Konzepte hierzu entwickelt sowie vorgestellt.

Lernen von Schülern für Schüler

Am Donnerstag, den 17.11.16, veranstaltete der MINT-Kurs der Klassen 9a und 9c einen Aktionstag mit der 6a, an welchem Stationslernen im Vordergrund stand. An allen vorbereiteten Stationen drehte es sich um das Thema „Plastik in unserer Umwelt“. Der MINT-Kurs hatte Interessantes zu bieten. So gab es Quiz- und Ratespiele, aber auch einen Film, welcher zeigte, mit wieviel Plastik wir jeden Tag in Berührung kommen. Die Schüler der 6. Klasse wurden für ihre Mitarbeit an mehreren Stationen mit Kaubonbons oder Schokoriegeln belohnt.

Niklas & Aldric aus der 9c 

Erneute Auszeichnung von zwei MINT-Projekten durch die Bayer-Stiftung


Mit zwei verschiedenen Projekten der MINT-Fachschaften fördert die Bayerstiftung dieses Jahr erneut den naturwissenschaftlichen Untericht an unserer Schule. Bei dem einen Projekt geht es um Nanomedizin - deren Chancen und Risiken in der Zukunft. "Mit Medizintechnik Alter erfahrbar und vergessen machen" lautet der Titel des anderen Förderprogramms. Dieses ist gerade in einem Zeitungsartikel im "Handelsblatt newcomer" unter anderem als innovatives Projekt zum Thema "Gesundheit und Medizin in der Schule" vorgestellt worden.


Bayer Science Camp in Denver (USA)

"Dank eines Bayer-Stipendiums hatte ich die Chance in den Sommerferien zusammen mit 28 weiteren Schülern aus Deutschland, Indien, Afrika und Amerika jeweils eine Woche in Denver und eine in Leadville in Colorado zu verbringen. In der ersten Woche haben wir uns intensiv mit der Anatomie des menschlichen Körpers beschäftigt und Muskeln an Skeletten nachkonstruiert. Nebenbei blieb Zeit für einen Besuch im Denver Museum of Nature and Science und ich konnte meinen T-rex bewundern. In der zweiten Woche ging es dann gleich mit der Stretchlimousine nach Leadville in die Rocky Mountains. Während wir auf dem Campus Besuch von Bären und Berglöwen bekamen, fand Unterricht in erster Hilfe, Höhenforschung und dem Sezieren und Untersuchen innerer Organe statt. Der Höhepunkt der Woche war die Besteigung des Mount Elbert(4401m), bei der wir die Auswirkung von Höhe auf den menschlichen Körper im Selbstversuch erfahren konnten. Wir Teilnehmer sind während der zwei Wochen eng zusammengewachsen, es sind viele Freundschaften entstanden und wir halten den Kontakt weiterhin aufrecht. Insgesamt war es ein einmaliges Erlebnis, das ich nie vergessen werde." (Alexandra Möller)

Bayer Science Camp in Denver (USA)

Zehn Schülerinnen und Schüler aus Deutschland nehmen in diesem Jahr an dem Wissenschaftscamp zum Thema "Life Science und medizinische Gesundheitsfragen" in Denver teil, das zusammen mit dem renommierten Bildungsträger STEM-Harmony der Universität Colorado (USA) durchgeführt wird. Schülerinnen und Schüler aus verschiedensten Ländern forschen in den Sommerferien zu Life Science und medizinischen Gesundheitsfragen, kommen mit Wissenschaftlern ins Gespräch und führen verschiedenste Experimente im Höhengebirge durch.
 
 
Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen in den Naturwissenschaften und ihrem sehr großen Interesse an medizinischen Gesundheitsthemen hat Alexandra Möller (9.Klasse, MINT) eines der zehn Stipendien erhalten und darf vom 25.Juli bis zu 8.August in Denver an dem Bayer Science Camp teilnehmen. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg und der großartigen Chance, einen Einblick in die aktuelle Forschung auf dem Gebiet der Medizin zu erlangen und interkulturelle Kontakte zu knüpfen. Vielen Dank an die Bayer Stiftung für dieses großzügige Stipendium.

 

Großer Erfolg beim bundesweiten Schulwettbewerb der Nanotechnologie

In diesem Schuljahr haben sich die Schülerinnen und Schüler der 9.Klasse (MINT) intensiv mit dem Thema Nanotechnologie auseinandergesetzt. Vier Schülergruppen nahmen mit ihren Projekten am bundesweiten Schulwettbewerb von cc-NanoBioNet, Deutschlands größtem Netzwerk für Nano- und Biotechnologie, teil.

Valentin, Pablo und Jakob (s. Foto von links) überzeugten die Fachjury mit ihrem Beitrag zum Thema "Nanotechnologie in Handys" und erhielten den mit 300 Euro dotierten 3.Platz. Die Prämierung des Projektes erfolgt im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung in Saarbrücken. Dort dürfen die Schüler ihre Ergebnisse live oder per Skype vor Presse und Publikum präsentieren. Zusätzlich wurde wir für das große Engagement belohnt und erhalten einen NanoSchoolBox-Koffer, der 14 Experimente enthält, die Nano-Effekte begreifbar machen. Herzlichen Glückwunsch an unser Gewinner-Team für diesen großartigen Erfolg!!

Jugend präsentiert - fürs Finale qualifiziert

Birger, Jona und Konstantin aus dem MINT-Kurs der 9. Klassen haben es ins Finale des "Jugend präsentiert"-Wettbewerbes der Klaus-Tschira-Stiftung geschafft. Nach der erfolgreichen Qualifikationsrunde in Hamburg zählen sie nunmehr bundesweit zu den besten 100 von über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Bei dem "Jugend-präsentiert" Wettbewerb geht es darum, ein kompliziertes naturwissenschaftliches Thema spannend und verständlich darzustellen. Mit der sogenannten MagForce-Krebstherapie haben sich die drei einen nicht einfachen Inhalt aus dem Wissensgebiet der Nanotechnologie ausgesucht. Doch mit ihrem Bewerbungsvideo von einem fiktiven Patientengespräch mit erläuternder Animation (siehe Ausschnitte unten) und kompetenten Vorträgen in Hamburg konnten sie die Jury überzeugen.
Für das Finale im September in Berlin wünschen wir ihnen viel Erfolg und gutes Gelingen!

Jugend forscht - Regionalwettbewerb

Mikroplastik ist heutzutage in vielen Kosmetikprodukten vorhanden. Durch den Gebrauch dieser Produkte gelangen große Mengen an Mikroplastik mit dem Abwasser in die Klärwerke. Diese sind oft noch nicht in der Lage, die winzigen Plastikteilchen vollständig aus dem Abwasser zu filtern, wodurch diese mit dem geklärten Wasser in die Meere gelangen. Verschiedenste Studien zeigen, dass das Mikroplastik in den Meeren negative Auswirkungen auf die marinen Organismen hat. 

 Um die Einfuhr von Mikroplastik in die Meere zu minimieren, hat Gwanyoung Park (5c) einen effektiven Abwasserfilter für Mikroplastik entwickelt, mit dem die kleinen Plastikpartikel direkt im Haushalt eingefangen werden sollen. Dieses Projekt wurde beim Regionalwettbewerb in Elmshorn als bestes interdisziplinäres Projekt ausgezeichnet. Damit hat sich Gwanyoung für den Landeswettbewerb qualifiziert, der am 16. und 17.3 in Kiel stattfinden wird. Herzlichen Glückwunsch zu diesem großartigen Erfolg! Viel Spaß und Erfolg auf dem Landeswettbewerb wünscht die ganze Schulgemeinschaft.

Vom GEOMAR-Forschungsprojekt nach Amerika…

Im letzten Schulhalbjahr bekam der Biologie-Profilkurs die Chance, an einem sechswöchigen Forschungsprojekt im GEOMAR (SFB 754) teilzunehmen. In Kleingruppen wurden eigene Forschungsfragen – sowohl in der Schule, als auch im GEOMAR und auf der ganztägigen Ausfahrt mit der ALKOR - bearbeitet, wissenschaftliche Ausarbeitungen angefertigt und diese auf dem Tag der Offenen Tür im GEOMAR präsentiert. Jonas Huckfeldt bekam durch seine außerordentlich guten Leistungen in dem Projekt die Chance, die Forschungsarbeit seiner Gruppe auf einem internationalen Meeting vorzustellen:
„Das internationale Meeting der AGU (American Geophysical Union) fand in einem zentralen Messegebäude in San Francisco statt und dauerte vier Tage. Am letzten Ausstellungstag hatte ich selber einen Posterstand, um die Ergebnisse des Projekts vorstellen zu können. Dabei kam ich mit vielen Menschen ins Gespräch, die etwas über das Projekt erfahren wollten. Für mich war die Reise nach San Francisco eine tolle Erfahrung. Ich erhielt einen Eindruck davon, wie die Wissenschaftler arbeiten, sich untereinander ständig über neueste Forschungen informieren, sich von anderen Ausstellern inspirieren lassen und versuchen ständig neue Kontakte zu knüpfen. Bei dieser Konferenz und auch bei den Stadtbesichtigungen war es mir möglich, einen interessanten Einblick in die doch etwas andere, amerikanische Mentalität und Kultur zu bekommen. Die Stadt, besonders die Golden Gate Bridge und die Skyline mit vielen über 40-stöckigen Hochhäusern, war sehr beeindruckend. Ich konnte sehr viele neue Eindrücke mitnehmen, sodass diese Reise wirklich eine super Erfahrung gewesen ist.“ (Jonas Huckfeldt)
Ein herzlicher Dank geht an Sally und Joachim Dengg, die uns alles ermöglicht haben und das Projekt hervorragend angeleitet und betreut haben!!

Wir sind Experimento-Zentrum

Die Siemens-Stiftung unterstützt unseren naturwissenschaftlichen Unterricht und hat uns als einzige Schule in Kiel als Experimento-Zentrum ausgewählt. Hierdurch stehen der Schule viele Materialien und Anregungen zum Experimentieren zur Verfügung. Somit können die Schülerinnen und Schülern bei den Themen Energie, Umwelt und Gesundheit altersgerecht naturwissenschaftlich-technische Sachverhalte selbständig erforschen, reflektieren und verstehen; sie können beispielsweise ihr Wissen zu globalen Herausforderungen wie Treibhauseffekt, erneuerbare Energien oder Trinkwassergewinnung weiterentwickeln.
http://www.siemens-stiftung.org/de/projekte/experimento/

Auszeichnung von zwei MINT-Projekten durch die Bayer-Stiftung

Wird die menschliche Haut durch die Nutzung einer Nano-Gold-Seife besonders harmonisiert? Und warum können Geckos wie Saugnäpfe an einer Wand haften bleiben? Antworten auf diese Fragen werden in unserem MINT-Unterricht erarbeitet. Die Bayer Science & Education Foundation fördert die Umsetzung dieser innovativen Unterrichtskonzepte mit insgesamt 10.000 Euro.
Wir bedanken uns sehr herzlich für diese großzügige Unterstützung bei der Bayer-Schulförderung!


Zum ausführlichen Bericht:

Ausstellung "Plastik - Fluch der Meere" 2015 in der Schule

In einem jahrgangs- und fächerübergreifenden Projekt der Fächer MINT und Kunst gestalteten Schülerinnen und Schüler eine eigene Ausstellung zur Verschmutzung der Weltmeere durch Plastik. Mit Hilfe von Wissenschaftlern des EXPOneer-Projektes am Kieler Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften verwandelten sie IKEA-Regale in eine interaktive Ausstellungsfläche mit Hörstationen, Kunstwerken aus Plastik, erklärenden Animationen, einem selbst erstellten Dokumentarfilm sowie einer die Ausstellung begleitenden Homepage. Vor den Sommerferien kann die gesamte Schülerschaft die Ausstellung in der historischen Säulenhalle unserer Schule besichtigen.

Bayer-Schulförderung für zwei Projekte

Frau Bethke hat sich mit ihren Projekten

„Robotik und Bionik – Von der Natur in die Technik“ und

„Nanotechnologie im Alltag – die Welt der Oberflächen“

bei der Bayer Science & Education Foundation erfolgreich um eine Förderung beworben. Die Stiftung unterstützt beide Projekte mit jeweils 5000€!

Diese finanziellen Mittel werden zur weiteren Profilierung des Faches MINT beitragen und den Unterricht bereichern. Ich freue mich, dass durch diese Fördersumme die Anschaffung eines  Klassensatzes von 15 Robotern und von acht Nanoexperimentierkoffern erfolgen kann, so dass  der Unterricht noch lebendiger werden wird.

Ich danke Frau Bethke sehr herzlich  für die Initiative und der Stiftung für diese großzügige Förderung!

Dagmar Vollbehr

Jugend forscht – Landeswettbewerb

Mihyun hat mit ihrem Projekt „Entwicklung einer effektiven Fruchtfalle“ den ersten Platz in der Sparte Biologie belegt und wird am 50. Bundesfinale vom 26. bis 30. Mai 2015 in Ludwigshafen teilnehmen. Zudem hat Mihyun den Sonderpreis „JugendUnternimmt summer school“ erhalten, der von der Internationalen Martin Luther Stiftung und der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen bereitgestellt wurde. 

Katja belegte bei dem Wettbewerb den mit 200 Euro dotierten zweiten Platz und erhielt zudem den vom Deutschen Museum gestifteten Sonderpreis (Teilnahme am Studienseminar im Deutschen Museum München). Herzlichen Glückwunsch! Katja wird ihr Projekt „Resistenzmechanismus von Tumorzellen gegen den programmierten Zelltod durch das Zytokin Tumor Nekrose Faktor (TNF)“ in diesem Jahr fortführen. Viel Erfolg dabei!

Herzlichen Glückwunsch zu diesem sensationellen Erfolg! Viel Spaß und Erfolg auf dem Bundeswettbewerb wünscht das gesamte Team der Humboldt-Schule.

Christine Bethke 

Jugend forscht 2015

Am 20.Februar haben die Schülerinnen Mihyun Park und Katja Sievert aus dem 12. Jg. ihre Forschungsarbeiten auf dem Regionalwettbewerb präsentiert und beide den ersten Platz in der Sparte „Biologie“ belegt. Somit werden beide Schülerinnen ihre Projekte auf dem Landeswettbewerb, der am 25.-26.03.2015 in der Halle 400 stattfindet, präsentieren. Dies ist ein riesen Erfolg! Herzlichen Glückwunsch! Aufgrund der hervorragenden Forschungsprojekte wurden beide Schülerinnen noch mit einem Zusatzpreis ausgezeichnet, der von der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V. gestiftet wurde.

Mihyun verfolgte mit ihrem Projekt „Entwicklung einer effektiven Fruchtfliegenfalle“ das Ziel, eine Fruchtfliegenfalle zu entwickeln, die zuverlässig, schnell, gesundheits- und umweltschonend wirkt und ohne die unangenehmen Gerüche der verwendeten Lockstoffe auskommt. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Pharmazeutischen Institut sowie dem Zoologischen Institut der Universität Kiel durchgeführt. Vielen Dank an Prof. Dr. Christian Peifer und Prof. Dr. Thomas Roeder für die Kooperation mit der Humboldt Schule!

Die langfristige Frage, die hinter dem Projekt von Katja Sievert stand, ist: Gibt es Möglichkeiten die aktuelle Krebstherapien zu verbessern, bzw. neue Medikamente mit anderen Wirkstoffen gezielter und effektiver einzusetzen? In ihrem Projekt Resistenzmechanismus von Tumorzellen gegen den programmierten Zelltod durch das Zytokin Tumor Nekrose Faktor (TNF)“ experimentierte Katja mit verschiedenen Tumorzellen. Diese wurden in mehreren Versuchen zwei verschiedenen Chemikalien – sowohl alleine, als auch in Kombination – ausgesetzt, um dadurch zu überprüfen, unter welchen Bedingungen die Tumorzellen absterben. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Institut für Immunologie durchgeführt. Vielen Dank an Prof. Dr. Stefan Schütze für die Kooperation mit der Humboldt Schule!

Christine Bethke

Internationale Chemie- und Biologie-Olympiade 2015

Mihyun aus dem 12 Jahrgang hat an der Chemie- und Biologie-Olympiade teilgenommen. Sie löste in der ersten Auswahlrunde in beiden Fachbereichen sehr anspruchsvolle Aufgaben zu verschiedenen Themengebieten, die auch Inhalte aus dem 12. und 13. Jahrgang umfassten. Ihr Engagement wurde belohnt! In der Chemie-Olympiade wurde sie in die zweite Auswahlrunde gewählt. Die Aufgaben dieser Runde hatten Universitäts-Niveau. Davon ließ sich Mihyun nicht abschrecken: Sie besorgte sich die entsprechende Fachliteratur und kämpfte sich wacker durch einen Großteil der Aufgaben. Am Ende reichte es leider nicht für die Zulassung zur dritten Auswahlrunde, an der bundesweit nur noch 60 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Von den insgesamt 1715 angetretenen Schülerinnen und Schülern hat Mihyun Platz 110 belegt! Das ist ein schöner Erfolg! Herzlichen Glückwunsch!

Christine Bethke

Big Data - Gib Data! Die Humboldt-Schule im SCOUT-Magazin

Ein Journalistenteam hat die Schülerinnen und Schüler des MINT-Kurses im 9. Jahrgang besucht und danach befragt, wie sie und ihr Lehrer über die Themen Datenschutz und Schutz der eigenen Privatsphäre im digitalen Raum denken. Kritisiert wurde die enorme Datensammelwut (Big Data!) großer IT-Konzerne, welche ihre Dienstleistungen nur gegen Preisgabe privater Daten (Gib Data!) zur Verfügung stellen.

Die komplette Online-Ausgabe des Scout-Magazins gibt es hier

Humboldt-Schule mit großem Erfolg beim Wettbewerb "Nano erleben"

Am 27. März 2014 haben Schülerinnen und Schüler des MINT-Kurses des 9. Jahrgangs die Schule großartig in der Universität präsentiert. Bei dem bundesweiten Wettbewerb "Nano erleben" hatten es zwei Schülergruppen in die Vorstellung der besten acht Versuche aus dem Wettbewerb geschafft. Bereits dies war ein großer Erfolg, da sie mit Abstand die jüngsten Teilnehmer waren und gegen eine Konkurrenz - bestehend aus drei Oberstufenkursen und drei Doktoranden - antraten.

Lynn Gottmann und Franza Gieseler gewannen den mit 450 € dotierten 1. Platz beim Posterwettbewerb. Urs Hippelein und Roman Kurberg errangen bei den Vorträgen den mit 750 € dotierten 2. Platz.Ein herzlicher Dank geht an Frau Bethke für die Motivation und zeitintensive Betreuung der Schülerinnen und Schüler.