Der ComputerführerscheinDie Informatik ist ein sehr junges Fach und trotzdem an der Humboldt-Schule ein "alter Hut". Seit 1982 wurde der Umgang an Apple-Computern zunächst in AG's geübt und sehr bald danach konnte die Humboldt-Schule als eine der ersten Schulen in Schleswig-Holstein auch Informatikkurse anbieten, die heute von 2/3 aller Schüler im ersten Jahr der Oberstufe belegt werden.

 
Durch den Computerführerschein in unserer jahrgangsübergreifenden Methodenbox lernen die Schülerinnen und Schüler bereits ab der 5. Klasse, wie sie Computer und Software effektiv einsetzen können. Bediengrundlage bildet dabei das kostenlos verfügbare Programmpaket LibreOffice. Dabei verfeinern jedes Schuljahr in einer passenden Unterrichtseinheit eines vorgegebenen Faches die Lernenden ihre Kompetenzen beispielsweise im Präsentieren von Hausaufgaben sowie Referaten und im zielgerichteten Suchen von Informationen im Internet. Die Fachschaft Informatik entwickelt diesen Computerführerschein kontinuierlich weiter und passt ihn den aktuellen Möglichkeiten an.

 

5. MedientagDarüberhinaus unterstützt die Fachschaft den Medientag, der alle anderthalb Jahre an unserer Schule statt findet. In diesem Jahr bereits zum 5. Mal am 1. Februar. An diesem Schultag befassen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Chancen und Risiken der (neuen) Medien. Ganz wichtig ist uns dabei, dass wir Expertinnen und Experten als Referenten in die Schule einladen. Aber auch Exkursionen zu Kieler Medienunternehmen erweitern das Angebot.

Beispiele aus dem Unterricht

Zum Informatik-Unterricht gehört unter anderem:

  • das Steuern eines Käfers:
    Programmiereinführung mit Kara
  • die Simulation einer Schafsherde nach der Theorie eines Informatik-Professors mit Scratch:Darstellung der Simulationsregeln
  • das effektive Nutzen von Tabellenkalkulationsprogrammen:Calc-Einheit
  • sowie geheime Botschaften zu verschlüsseln und zu entschlüsseln:
    CZGGJ
    HALLO
    tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Informatik/DrehscheibeCaesar.jpg

 


Seit mehreren Jahren nehmen die Informatikkurse an der SOFTWARE-CHALLENGE teil, die vom Institut der Informatik an der CAU mittlerweile bundesweit veranstaltet wird. Die Schüler und Schülerinnen sollen bei diesem Wettbewerb einen möglichst intelligenten Spieler für ein (digitalisiertes) Brettspiel programmieren, der sich dann gegen die Spieler der anderen teilnehmenden Schulen behaupten muss. Eine anspruchsvolle Aufgabe, wie man anhand des Klassendiagrammes erahnen kann.

Klassenübersicht von der KI zum Spiel "Sixpack"
Klassenübersicht von der KI zum Spiel "Sixpack"

 

Unsere Ausstattung

Der Computerraum selbst haben wir letztes Jahr modernisiert eingerichtet und gestaltet. Zusätzlich stehen zwei mobil einsetzbare Notebookwagen zur Verfügung, der eine von ihnen kam vor ein paar Monaten dank des Fördervereins ganz neu zu uns.

 

Unser neuer Laptopwagen:

Unser neuer, mobiler Laptopwagen 

Einer unserer "alten" Laptops:

Einer unser

Beginn unseres jahrgangsübergreifenden Projektes


„An welcher Stelle lässt sich der Stromverbrauch reduzieren, um etwas für die Umwelt zu erreichen?“

Dies ist eine gar nicht so einfache Frage, denn dafür muss der Verbrauch einzelner Hausgeräte bekannt sein. Ziel des gemeinsamen Projektes von der Kieler Humboldt-Schule und der Fachhochschule Kiel ist es, eine App zu entwickeln, mit der man Einsparpotentiale im eigenen Haushalt aufdecken kann.

Mit täglichen Stromzählermessungen und der sogenannten multivariaten Regressionsanalyse können die Lernenden nach und nach den Strombedarf einzelner Geräte bzw. Funktionen bestimmen.  Das Messen des eigenen Stromverbrauchs werden Klassen vom 5. bis zum 12. Jahrgang übernehmen. Die App entwickelt eine Informatiklerngruppe aus der Oberstufe. Mit ihrer fachlichen Expertise unterstützen Prof. Christensen als Wirtschaftsmathematiker sowie Prof. Gruschka als Informatiker dieses Projekt. Die Wissenschaftler von der Fachhochschule Kiel werden die Schülerinnen und Schüler auch beim Einsatz von statistischen Methoden und Einschätzungen beraten. Dieses fundierte Auswerten von Daten, heute häufig als „Big Data“ bezeichnet, stellt eine Zukunfstkompetenz dar, auch hinsichtlich Aspekten des nachhaltigen Ressourceneinsatzes.

Hier eine Übersicht vom komplexen Projekt:

Teilnahme am Wettbewerb "Green-Hack"

Die Zeitbild-Stiftung hat bundesweit Schülerinnen und Schüler dazu aufgerufen, Entwürfe für eine sogenannte Klima-App einzureichen. Mit Hilfe dieser Klima-App sollen Benutzer auf innovativen Wegen, die Umwelt schützen und einen Beitrag gegen die Klimaerwärmung leisten können. Alexandra, Jonna, Kim und Lilly aus unserem 10. Jahrgang haben sich hierüber Gedanken gemacht und insgesamt zwei verschiedene Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Dabei greift die eine App das moderne Konzept der Gamification auf, nämlich durch kleine Spiele ein stärkeres Bewusstsein für den Umweltschutz herauszubilden. Bei der anderen App entfaltet eine Baumkrone informative aber auch inspirierende Inhalte, welche die heutige Jugend zu umweltbewussterem Leben anregen. Hier einer der Entwürfe:


Junior Science Café: Leben 2.0 - Roboter in der Chirurgie

Die beiden Professoren Dr. Alexander Bernsmeier und Herr Dr. Heiko Aselmann von der Kieler Uniklinik bieten uns am Mittwoch 25.5.2016 um 16 Uhr in Turm 1 einen Blick hinter die Kulissen eines modernen OP-Raumes. Im Mittelpunkt steht der Einsatz von Robotern in der Chirurgie. Organisiert wird die Veranstaltung von der "Junior Science Café"-AG, die sich aus Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Klassenstufen zusammensetzt.
Im Projekt Junior Science Café organisieren Schüler Gesprächsrunden mit Experten. Mit Blick auf aktuelle Wissenschaft und Forschung tauschen sie sich in lockerer Atmosphäre über Themen rund um die digitale Gesellschaft aus. Die Eigeninitiative der Jugendlichen steht dabei im Vordergrund: Sie wählen das Thema und die Experten. Sie planen, moderieren und dokumentieren das Café – auch mithilfe digitaler Medien. Das Projekt ist eine Kooperation von Wissenschaft im Dialog und der Deutsche Telekom Stiftung. Nach der Veranstaltung werden die Ergebnisse der Diskussion auf der Seite von www.juniorsciencecafe.de veröffentlicht.

Der 5. Medientag an unserer Schule

 

 

 

Übersicht von allen Workshops und Exkursionen:

 

Den Zeitplan gibt es hier.

 

Berichte von einzelnen Workshops

(von André, Jan, Lennart, Lukas, Oskar, Sebastian und Yannik aus der Klasse Q2np)

 

Der Medienparcour

Der Medientag der Humboldt-Schule, welcher alle anderthalb Jahre stattfindet, hat dieses Jahr einen Medienparcour vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein für den Sextanerjahrgang angeboten. Ausgestattet mit einem türkisfarbenen Würfel, liefen die Kinder von Station zu Station, um dort Aufkleber zu sammeln, mit denen sie die Seiten ihres Kubus bedecken konnten. Behandelt wurden hierbei die Themen Cybermobbing, YouTube, Mein Bild im Netz, Abschalten und Messenger.
Die Referenten haben hierbei durch themenbezogene Fragen den Bezug der Schüler zum jeweiligen Thema ermittelt, indem beispielsweise gefragt wurde, ob die Kinder schon mal Zeuge von Cybermobbing oder selbst Opfer davon geworden sind. Damit konnten die Schüler die drei Fragen ,,Wie kann ich mich schützen?“, ,,Wie kann ich Cybermobbing erkennen?“ und ,,Wie kann ich helfen?“ sowohl auf ihr eigenes Leben übertragen, als auch auf Plakaten beantworten.
In einem weiteren Vortrag wurden die Gruppen mit eingebunden, indem sie eigene Videos erstellen durften, mit denen sie selbst die Rechtslage von YouTube und YouNow, sowie die Gefahren für ihre eigene Privatsphäre erklären sollten. Gelernt wurde hierbei, dass man auf keinen(!) Fall persönliche Daten, dazu gehören auch Passwörter, im Internet preisgeben sollte, damit es Fremden unmöglich gemacht wird, die eigene Identität zu ermitteln.  In dem Vortrag über das Thema Abschalten ging es hauptsächlich um die Sucht nach Computerspielen und Whatsapp, was ein Thema ist, zu welchem man sicherlich mehr Bezug hat, als man denkt, da es nicht nur schwierig bei Anderen, sondern häufig sogar noch schwieriger bei sich selbst zu erkennen ist. Eine solche Sucht nach Computerspielen entsteht häufig daraus, dass es in den meisten Spielen einen Überschuss an Erfolgserlebnissen gibt, welche sich im echten Leben nicht so leicht erreichen lassen.
Die Motivation der Schüler war bei all diesen Projekten deutlich zu erkennen, bedingt durch die vielen Bezüge auf ihre eigene Umwelt und weil von den Referenten auf die Aussagen und Fragen der Sextaner eingegangen wurde. Durch das Sammeln der Aufkleber auf dem Würfel wurde die ganze Aktion zu einer Art Spiel gemacht, bei dem sie immer noch viel für ihr weiteres Leben sowie den Umgang mit dem Internet lernen konnten.  Zum Abschluss noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Mitglieder des Offenen Kanals Schleswig-Holstein und wir hoffen sie auch ein weiteres Mal wieder an unserer Schule begrüßen zu dürfen.

 

Cyberlife und Datenschutz

„Wer von euch hat alles einnen Fernseher zuhause?“ Beinahe alle Schüler melden sich. Die Beteiligung beim Vortrag zum Cybermobbing ist groß. Der Polizist erzählt mit Beispielen, wie es früher war, vor dreißig Jahren: „Nur drei Sender gab es und um 12 Uhr war Ruhe im Schacht.“ Auch ein altes Telefon, mit Nummernschalter, hat er dabei. „Zwölf Cent kosteste es damals, nichts flatrate! Eine Eieruhr gab es bei uns, war sie abgelaufen, war Ende mit Reden.“ Ungläubigkeit zeichnet sich auf den Gesichtern der Schüler ab. „Sogar soziale Netzwerke gab es früher. Durch das Aussehen konnte man sich ausdrücken, wie Punks zum Beispiel, nicht wie heute: „Die Welt ist schön. - Post.“ „Worüber reden Sie denn auf der Polizeistation?“ „Über vieles. Heutzutage dienen Plattformen wie facebook als Freizeitbeschäftigung, zur Identitätssuche, aber leider auch für Mobbing.“ Nun sollen sich die Schüler in Gruppen das Thema Cybermobbing definieren, der Medienraum wird durch reges Rumgewusel ausgefüllt. Aber auch beim Vortrag zum Datenschutz sind die Schüler gefesselt von dem Thema. Es wird ihnen beigebracht, wie sie sich selbst bei dem Umgang mit dem Internet und Telefon schützen können, damit diese Anbieter nicht ein Profil von ihnen und ihrenm Verhalten anlegen. Wichtig ist dem Angestellten vom ULD, dass die Schüler sich bewusst machen, welche Daten über sie alles gesammelt werden kann.

 

Ein Blogger wird zum Verfolgten

Der junge Blogger Ananya Azad aus Bangladesch lebt seit 6 Monaten in Hamburg. In seinem Heimatland wird ihm aufgrund seiner kritischen Äußerungen in seinem Blog zu den lokalen Menschen- und Frauenrechten mit dem Tod und von offizieller Seite mit einer langjährige Haftstrafe bedroht. Zum diesjährigen Medieninformationstag der Humdboldt-Schule Kiel hielt er einen Vortrag für eine Oberstufenklasse, in der er den Schülern die Lage der Menschenrechte in seiner Heimat und seine persönliche Situation schilderte. Nach dem einstündigen Vortrag hatte die Schülerinnen und Schüler noch die Gelegenheit Ananya Azad Fragen zu stellen.