Darstellendes Spiel

In der Oberstufe haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, alternativ zu den Fächern Kunst und Musik das Fach Darstellendes Spiel zu wählen.

Der Gegenstand des Faches Darstellendes Spiel ist das Theater mit den Sachgebieten

Theatrale Ausdrucksträgertl_files/images/fotogalerie/Aktuelles/darstellendes spiel 052-klein.jpg

Theaterformen

Organisation und

Theaterwissenschaftliche Aspekte.

 

 

Wie diese Sachgebiete im einzelnen inhaltlich ausehen können, zeigt das folgende Schaubild:

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Der Unterricht im Fach Darstellendes Spiel ist großenteils durch praktisches Arbeiten geprägt, mit dessen Hilfe die theoretischen Inhalte umgesetzt und gefestigt werden. tl_files/images/fotogalerie/Aktuelles/darstellendes spiel 036-klein.jpg

 

Vereinfacht gesagt, entspricht die Arbeits- und Vorgehensweisedurchaus einzelnen Abschnitten der Fächer Kunst und Musik mit dem Unterschied, dass ein Produkt, das analysiert oder auch selbst von den Schülerinnen und Schülern erstellt wird, in unserem Falle nicht mit Pinsel oder Instrument, sondern mit Hilfe des Körpers auf einer Bühne entstanden ist. Dass es einen Unterschied von einem spontanen und improvisierten Auftritt zu einer mit Hilfe klarer Kriterien entworfenen und durch Feedback weiterentwickelten Szene gibt, ist dabei offensichtlich.

Diese Kriterien kennen- und auch selbst Maßstäbe setzen zu lernen, ist zentraler Bestandteil des DS-Unterrichts, in dem die Schülerinnen und Schüler Schritt für Schritt - praktisch und auch im Wortsinne „am eigenen Leibe“ - lernen, wie sie eine individuelle Aussage mit Hilfe eines Abstraktionsprozesses durch eine klare, künstlerische Form in eine allgemeingültige Botschaft verwandeln können, die sowohl objektiv als auch subjektiv von einem Publikum nachvollzogen werden kann.

Dabei ist das aufmerksame Zuschauen, Zuhören und Beschreiben des auf der Bühne Gesehenen ebenso Bestandteil wie das Entwerfen und Präsentieren eigener Szenen. Der dritte große Arbeitsbereich umfasst das Reflektieren, also die Auseinandersetzung mit dem Gesehenen und auch mit dem eigenen Produkt. Das findet auf der Ebene der sogenannten „Feedback“ - Runde statt.

tl_files/images/fotogalerie/Aktuelles/darstellendes spiel 021-klein.jpgDer Lehrplan formuliert das Ganze folgendermaßen:

„Der Erwerb von Lernkompetenz erfolgt im Fach Darstellendes Spiel in drei Handlungsfeldern: Gestaltung, Rezeption und Reflexion.

Die drei Handlungsfelder durchdringen und beeinflussen sich gegenseitig. Die Rezeption und Reflexion eigener szenischer Entwürfe bildet den Hintergrund, auf dem in der weiteren praktischen Gestaltungsarbeit ein neues szenisches Produkt entsteht, welches nun zu veränderter Rezeption und erneuter Reflexion Anlass bietet. Dieser Prozess setzt sich so lange fort, bis ein akzeptables szenisches Ergebnis vorliegt. Die Schülerinnen und Schüler sind während des gesamten Gestaltungsprozesses abwechselnd in der Rolle von Darstellern oder Beobachtern. Als Darsteller bewegen, sprechen, spielen, improvisieren, entwerfen, texten sie und nehmen sich und die anderen dabei wahr; als Beobachter beschreiben und reflektieren sie das von den anderen Entworfene und Gestaltete.“

Am Ende eines Schuljahres steht die Präsentation der Arbeitsergebnisse auf der Bühne und vor Publikum - zuerst im kleinen, dann im größeren Umfang und Rahmen.

Die Fachschaft Darstellendes Spiel besteht aus Frau Hoffmann-Berling, Frau Hellmuth und Frau Schmidtke.

 

Die Fotos entstanden zum Unterrichtsthema „Standbilder“.