Aktuelles

 tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/IMG_5643_klein.jpg

 tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/IMG_5646_klein.jpg tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/IMG_5632_klein.jpg

Besuch aus El Salvador - visita de El Salvador

Schon zweimal in diesem Jahr erhielten wir nun Besuch aus El Salvador, einem der kleinsten Länder aus Mittelamerika.

In Zusamenarbeit mit Amnesty International und durch den Kontakt von Herrn Raschke, hatten wir die Gelegenheit verschiedenen Personen aus El Salvador zu einem Vortrag einladen zu können.

Die Schüler der Oberstufe der Spanischkurse von Herrn Bruhn und Frau Dose hatten so die Möglichkeit, dieses Land, das in der Regel im Lehrplan seltener behandelt wird, etwas näher kennenzulernen und gleichzeitig im Austausch mit Muttersprachlern ihre erworbenen Fähigkeiten im Spanischen in der sich an den Vortrag anschließenden Diskussionsrunde auszuprobieren. Sie bekamen so Einblick in die Vergangenheit und gegenwärtige Situation des Landes, sowie in die schwierigen Lebensbedingungen der Menschen, die oft geprägt sind durch Armut, Gewalt und schlechte Bildungsmöglichkeiten.

tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/IMG_5635_klein.jpg

]tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/IMG_5649_klein.jpg tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/IMG_5654_klein.jpg

Die Gruppe aus der Basisgemeinde Wulfshagenenrhütten, die uns im Mai besuchte, bemüht sich vor allem um Aufklärungs-, und Jugenarbeit in den Armenvierteln von El Salvador.

El Salvador visita la Humboldt-Schule
El martes, 7 de Mayo, tres invitados de El Salvador venían a la Humboldt-Schule. Las mujeres, Ana Maria, Noemi y Sofia, son de una comunidad que es conectada con la comunidad eclesial de base Wulfshagenerhütten en Gettorf y Amnistía Internacional. Ellas han pasado dos semanas aquí en Alemania y han visitado nuestra escuela para pronunciar un discurso sobre su país y su trabajo allí. Como hablaban español, muchos cursos de español utilizaban la ocasión de eschuchar este discurso.
Al principio las tres mujeres contaron un poco del país El Salvador, por ejemplo que es el estado el más pequeño de América Central. Después hablaron sobre todo de los problemas del país, en que su trabajo está fundado. Porque hay una criminalidad grande de cuadrilla y de jóvenes a causa de la popreza, trabajan en las comunidades para informarles. Especialmente los grupos Lo Mara 13 y Lo Mara 18 son la razón para muchos conflictos. El fin del trabajo de las mujeres es formar una comunidad solidaria. Para que los jóvenes comprendan los acontecimientos de la historia, usan por ejemplo el teatro o baile típico.

Uno de estos acontecimientos era la Guerra Civil (1980 – 1992) entre la Fuerza armada de El Salvador (FALS) y la Fuerza Farabundo Marti para la liberación Nacional (FMLN). La guerra costaba más de 70.000 muertos que eran principialmente de la poplación civil. Después del discurso de las salvadoreñas todos los alumnos y profesores tenían la oportunidad de hacer preguntas. A cambio ellas nos preguntaban algo también. Noemi quería saber como nos imaginamos nuestra sociedad y que es lo más importante para nosotros. A ella le parecía muy interesante lo que respondamos nosotros, en contrario a los jóvenes en El Salvador, porque nosotros tenemos diferentes possibilidades en la formación. En su país la mayoria no puede estudiar.
Entender el discurso era un poco difícil pero en total era muy interesante aprender algo de la vida y el trabajo de Noemi, Ana Maria y Sofia.

(un artículo de Sabrina Nickel y Frederike Narr)

 

El Salvador zu Besuch in der Humboldt-Schule
Am Dienstag, dem 7. Mai, hat die Humboldt-Schule drei Gäste aus El Salvador empfangen. Die Frauen, Ana Maria, Noemi und Sofia, stammen aus einer Gemeinde, die eng mit der Basisgemeinde Wulfshagenerhütten in Gettorf und Amnesty International zusammenarbeiten. Sie haben zwei Wochen hier in Deutschland verbracht und unsere Schule besucht, um einen Vortrag über ihr Heimatland und ihre Arbeit dort zu halten. Da Spanisch gesprochen wurde, nutzten viele Spanisch-Kurse die Gelegenheit den Vortrag anzuhören.
Zu Beginn erzählten die drei Frauen ein wenig über das Land El Salvador, wie zum Beispiel, dass es der kleinste Staat Zentralamerikas ist. Danach sprachen sie fast ausschließlich über die Probleme des Landes, worin auch ihre Arbeit begründet ist. Denn da es in El Salvador eine große Banden- und Jugendkriminalität aufgrund von Armut gibt, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, in den Gemeinden Prävention zu betreiben und diese zu informieren. Vor allem die Gruppen Lo Mara 13 und Lo Mara 18 sorgen für viele Konflikte. Die Arbeit der Frauen ist besonders dem Ziel gewidmet, eine solidarische Gemeinschaft zu bilden. Damit die Jugendlichen schlimme oder historisch wichtige Ereignisse verarbeiten beziehungsweise verstehen können, werden zum Beispiel das Theater oder typische Tänze genutzt. Eines dieser Geschehnisse war der Bürgerkrieg (1980 -1992), der zwischen dem Militärregime und der Rebellenarmee ausgetragen wurde, und über 70.000 Tote forderte, die hauptsächlich aus der Zivilbevölkerung stammten. Nach dem Vortrag der Salvadorianerinnen hatten alle Schüler und Lehrer die Gelegenheit Fragen zu stellen. Im Gegenzug stellten auch sie eine Frage an uns. Noemi wollte wissen, wie wir uns unsere Gesellschaft vorstellen und was uns besonders wichtig ist. Sie fand es interessant zu hören, was wir im Gegensatz zu den in Salvador lebenden Jugendlichen antworteten, da wir ganz andere Möglichkeiten der Bildung haben. Denn in ihrem Heimatland hat der Großteil nicht die Chance zu studieren.
Der Vortrag war für uns Schüler zwar schwer zu verstehen, doch insgesamt war es sehr interessant etwas über das Leben und die Arbeit von Noemi, Ana Maria und Sofia zu erfahren.(Ein Bericht von Sabrina nickel und Frederike Narr)

 

Margarita Zamora für Pro Busqueda und Chiyo (Lucia Atilio Vazquez) für das museo de la palabra y de la imagen, die uns am 10. Oktober besuchten, geht es vor allem um die Aufarbeitung der (auch ihrer eigenen) Vergangenheit und Information über die Verbrechen der Militärdiktatur während des Bürgekrieges in El Salvador in den 80er Jahren.

tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/20141010_095100.jpg tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/20141010_095131.jpg

tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/20141010_095142.jpg tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/20141010_095200.jpgtl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/20141010_095226.jpg

Schulkino - cine espanol

Auch in diesem Jahr werden die Schüler der Spanischkurse wieder die Gelegenheit haben, original spanischsprachige Filme im Kino zu erleben.

In Zusammenarbeit mit dem IQSH wird in der Pumpe vom 30.10 - 6. 11.2014 die CinEscuela- Woche ausgerichtet, bei der unter anderem international erfolgreiche Filme wie Tambien la lluvia, La misma luna oder Belle Epoque gezeigt werden.

 

Vorstellung des Faches Spanisch an der Humboldt-Schule

Spanisch ist an unserer Schule ein junges und weiterhin stark nachgefragtes Fach.

Seit 2008 wird an der Humboldtschule Spanisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 8 neben Latein und Französich und MINT angeboten und ergänzt damit das Angebot der modernen Fremdsprachen und den Wahlpflichtbereich an unserer Schule um eine weitere aus dem Gymnasialunterricht nicht mehr wegzudenkende Fremdsprache.

 

  • In Klasse 8 und 9 wird der Unterricht 4-stündig erteilt.
  • ab Klasse 10 bzw. 11 bis zum Abitur wird er zur Zeit auf Grundkursniveau 3-stündig erteilt.
  • Je nach Wahl des Profils könnte Spanisch im Abitur zusätzliches mündliches Prüfungsfach sein.
  • Sobald Spanisch Kernfach wird, kann es auch im Schriftlichen Abitur gewählt werden.
  • Wir arbeiten im Spanischunterricht der Mittelstufe vorrangig mit dem Lehrwerk Encuentros 3000.
  • In der Oberstufe wird ebenso wie in den anderen Sprachen thematisch gearbeitet, wobei sowohl auf das Lehrbuch (Encuentros 3000. Paso a bachillerato) als auch auf Zusatzmaterial und Lektüren zurückgegriffen wird. Die Unterrichtsinhalte richten sich nach den EPA und den Themenkorridoren für das Fach Spanisch.

 

Das Fach Spanisch wird von Frau Dose sowie seit dem Schuljahr 2013/14 auch durch Herrn Bruhn unterrichtet. Seit diesem Schuljahr wird die Fachgruppe verstärkt durch Frau Schuhmacher, die zur Zeit ihr Refrerendariat an der Humboldt-schule absolviert

tl_files/images/fotogalerie/Faecher/Spanisch/fachschaft Spanisch (640x480).jpg

 

Weiterhin bieten wir den Schülern der Oberstufe an, sich auf das DELE Examen (Diploma de Español como Lengua Extranjera) vorzubereiten, das dann zweimal im Jahr am Institut für spanische Sprache abgelegt werden kann. Das Examen ist ein Equivalent zu den DELF / DALF Prüfungen für Französisch und es ist das anerkannteste Diplom zum Nachweis spanischer Sprachkenntnisse und wird vom Cervantes Institut vergeben.

 

Einmal im Jahr bemüht sich die Fachschaft einen Fachtag einzurichten, bei dem ein besonderes Projekt vertieft werden kann.

 

Wir versuchen zudem aktuelle Veranstaltungen mit in den Unterricht einzubinden, wie zum Beispiel den Besuch eines spanischen Theaterstückes ( z.B – Don Quijote), oder einer besonderen Ausstellung (wie die Ausstellung im Landeshaus zur kulturellen und sprachlichen Vielfalt entlang des Jakobsweges – el camino de Santiago).Oder wie oben erwähnt die Schulkinowochen CinEscuela zu besuchen oder spanischsprachige Gäste einzuladen.

 

Während der Festwoche zur 150-Jahrfeier unserer Schule waren die Entdeckungen Alexander von Humboldts in Lateinamerika ein zentraler Bezugspunkt.

 

Gründe für die Wahl von Spanisch als 3. Fremdsprache

  • Spanisch ist nach Englisch die meistgesprochene Verkehrsprache  der Welt.
  • Für mehr als 300 Millionen Menschen ist sie die Muttesprache, für über 100 Millionen Menschen die erste Fremdsprache.
  • Allein in den USA leben mehr als 30 Millionen hispanohablantes. Ihre Anzahl ist stetig steigend.
  • Spanisch ist Amtssprache auf vier Kontinenten in 20 Ländern der Welt.
  • Das Fach Spanisch hat eine der höchsten Zuwachsraten beim Erlernen von Fremdsprachen an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland.
  • Die Nachfrage nach Spanisch als 3. Fremdsprache in der Mittelstufe ist an unserer Schule ungebrochen hoch.
  • Spanisch als eine der wichtigsten Handelssprachen der deutschen Industrie wird in vielen Betrieben, die in Kontakt mit der spanischsprachigen Welt stehen, benötigt. So eröffnet das Erlernen der Weltsprache Spanisch auch berufliche Chancen in Industrie, Handel, dem Banken- und Finanzwesen sowie in internationalen Organisationen.
  • Das Interesse am Erlernen der spanischen Sprache steigt aber nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen, sondern genauso aufgrund des steigenden Interesses und der immer stärkeren Verbreitung der Kulturen Spaniens und Lateinamerikas. Die Beliebtheit der spanischen und lateinamerikanischen Küche, ebenso wie die Berühmtheit spanischsprachiger Musikerinnen und Musiker spiegelt dies ebenso wider. Wurde doch der offizielle Song zur letzten Fussball-WM von Shakira (bekannte kolumbianische Interpretin) in seiner Originalversion auf Spanisch gesungen.

Auch der Namensgeber unserer Schule, Alexander von Humboldt, hätte ohne die Beherrschung der spanischen Sprache nicht die Chance gehabt, die Länder Lateinamerikas so zu entdecken, wie er es getan hat.

¡ OLÉ !